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Sonntag, 12. August 2012

Döner macht schöner.

schon als ich noch vegetarierin war, wollte ich unbedingt mal Vöner essen, leider hatte ich nie die gelegenheit dazu. berliner oder wohl fast alle veganer werden schon mal vom "Vöner" gehört haben. das bistro bietet klassisches imbissbuden-essen eben in veganer kopie an. es gibt gyros, burger, hausgemachte bio-pommes und eben den Vöner.

ich und ein guter freund wollten gern noch etwas leckeres essen, bevor wir heute ins kino gingen. da fiel mir sofort das "Vöner" ein. die begleitung hatte nicht besonderen appetit und ich wollte im kino noch unbedingt popcorn essen, deswegen teilten wir uns einen Vöner-Teller. und deswegen hier ein foto von mir mit zwei gabeln (lang nicht mehr meine visage hier gesehen!). ich schaufle mir nicht beidhändig das essen in den mund.




der vönerteller war wirklich lecker und wirklich günstig (5,30 Euro). und ich glaube, so leckere pommes habe ich noch nie gegessen.
das vöner-fleisch bestand aus seitan und da wir beide vom teller aßen, suchte ich die knoblauchsauce aus.

ich war auch arg versucht, noch etwas süßes zu kaufen, es gab nämlich an diesem tag vegane sachertorte und es war nur noch ein einziges stück übrig, aber wie gesagt: heftiger appetit auf popcorn.

ach, ich komme bestimmt wieder; vieles muss noch probiert werden.




Montag, 25. Juni 2012

Holiday! Celebrate!

endlich habe ich meine zwei wochen urlaub, die ich schon heiß erwartet habe. zwei wochen, in denen ich nur machen kann, was ich will. das beinhaltete auch einen kurztripp zu meiner schwester, die in halle studiert. obwohl wir pech mit dem wetter hatten, war das sehr schön. hier ein paar eindrücke.


Im zug habe ich endlich "Anständig essen" angefangen. Gibt's jetzt nämlich als Taschenbuch. ich habe es innerhalb von zwei tagen ausgelesen und es hat mir sehr gut gefallen aber ganz ehrlich? ich habe ein bisschen mehr erwartet. 



in halle gibt es einen mittelgroßen park, in dem nutrias leben. die sind sehr zutraulich und wir haben sie zweimal besucht. wenn man glück hat, kann man sie aus der hand füttern. und sie haben babies! der hund meiner schwester fand das aufregend (die nutrias den hund seltsamerweise nicht so sehr), konnte sich aber nicht zwischen den nutrias und dem trockenen brot entscheiden.

wir gingen an einem schönen spielzeugladen vorbei. dort saß im fenster des ersten stocks ein teddy, der seifenblasen machte. sehr niedlich!




außerdem waren wir im La Karot. da wollte ich schon hin, seit ich wusste, dass dieser laden in halle existiert. und es war ganz wunderbar, umwerfend lecker! 




wir bestellten beide den burger mit soja-käes, kräutercreme, gemüse und seitan. eigentlich mögen wir es beide nicht, wenn wir bei solchen gelegenheiten das gleiche bestellen. aber keiner wollte verzichten. außerdem haben wir uns noch den heidelbeer-sojamilchshake geteilt.
herrlich war's! und umwerfend günstig. für alles haben wir nur 7,50 euro bezahlt. als ich in halle irren appetit auf kirschen bekam, musste ich für die kirschen mehr bezahlen als für alles im La Karot. also: Hallenser ab ins La Karot.
natürlich wurde alles sorgfältig fotografiert.








außerdem haben wir nochmal  "Rippchen" gemacht. die gab es ja das letzte mal, als meine schwester einen kurztripp zu mir nach Berlin machte. hat also fast tradition. und wir haben "super mario" gespielt, eine Bibi-Blocksberg-CD zum einschlafen gehört, waren bummeln und waren faul. sehr schön!

Samstag, 24. März 2012

I wish Adam had died with all ribs in his body.

nach langer abwesenheit melde ich mich hiermit zurück. nach vermurkster zwischenprüfung, stress auf der arbeit und allerlei ärger habe ich heute einen triftigen grund für einen eintrag: nämlich vegane rippchen!

seltsam ist das schon. etwas zu essen, das einen so wenig vergessen lässt, dass man einen teil eines tieres isst, sollte eigentlich jeden verstören. mittlerweile finde ich es verstörend. warum war das nicht früher so? es gibt fotos von meiner schwester und mir, wie wir bis zu den ellenbogen in fleischsaft bergeweise rippchen verdrücken. widerlich.
seltsamerweise fanden ich und meine schwester es trotzdem appetitlich, als ich in meinem neuen kochbuch "Vegan Kochen" (fabelhaft!) ein rezept für vegane rippchen fand. da sie nun zu besuch bei mir ist, probierten wir das mal aus.
nach der arbeit fuhren wir mit hund ins veganz, der hund bekam vom besitzer einen knochen geschenkt und nach ewiger warterei konnten wir nach ca. 8 jahren ohne rippchen endlich wieder welche essen. und das ohne tierleid.
sehr, sehr lecker war's!

hier das rezept:

450g Glutenmehl
125g Weizenvollkornmehl
1 EL Knoblauchpulver
1 EL Zwiebelpulver
1 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Paprikapulver
1 TL Chillipulver
75ml Olivenöl
75ml Sojasauce
1 EL Flüssigrauch (extra im Internet bestellt)
250ml Gemüsebrühe
6 "Knochen" (im Buch wird Zederholz empfohlen, aber wo bekommt man das bitte her? Essstäbchen werden als Alternative aufgeführt)
ca. 320ml Barbecuesauce

Erst die trockenen Zutaten vermischen, dann die flüssigen. Alles zusammengeben und 5min kneten. Dann den Teig 20min ruhen lassen.
Nun die Masse (das gestaltete sich allerdings etwas schwierig, da die Masse recht zäh und sehnig war.) zu einem Rechteck formen und die Hölzer durchstecken. Eine große Auflaufform mit Aluminiumfolie (schlechtes Öko-Gewissen bitte jetzt bekommen) auskleiden und die Hälfte der Barbecuesauce hineingeben. Dann die "Rippchen" in die Auflaufform bugsieren. Das ging bei uns nur mithilfe von drei Pfannenwendern, da die Masse leicht auseinanderfiel.



Die restliche Barbecuesauce darübergeben, Aluminiumfolie drauf und bei 180°C 90min im Ofen schmoren.




wir haben die rippchen dann zusammen mir (fertigen...) Kartoffelspalten gegessen. hui, komisch war das! als ob wir heimlich fleisch essen.
urteil meiner schwester: lecker lecker! ich stimme zu.