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Dienstag, 9. Juli 2013

Isn't this a lovely day

Ich bin nun offiziell ausgebildete Buchhändlerin. Einen Tusch bitte! Es ist alles wunderbar glatt gelaufen und mit den Ergebnissen bin ich mehr als zufrieden. Und ein wenig stolz bin ich auch. 
Zur Zeit arbeite ich nur zwei-/dreimal in der Woche in der Buchhandlung, in der ich gelernt habe. Das ist herrlich, besonders Montage sind nun viel weniger angsteinflößend. 

In den letzten Tagen fühlte ich mich irgendwie nicht ganz auf der Höhe. Nichts war geplant, ich war träge, hatte trotz des schönen Wetters auf nichts Lust und blies ein wenig Trübsal; ich fand mich selbst unausstehlich. 
Gestern wurde ich von der Arbeit angerufen, dass ich nicht zu kommen brauche, weil wir gut besetzt sind und ich ohnehin noch einige Überstunden habe. Auf noch so einen Tag wie die letzten paar hatte ich so gar keine Lust. 
Deshalb habe ich mir ein Geschenk gemacht. Einen kleinen Ausflug, der meine Laune wieder herstellen würde.

Zuerst gönnte ich mir einen Besuch bei HÜCO. Ich habe schon oft von diesem Stoffgroßhandel gelesen und wollte unbedingt irgendwann mal hin; nur kam ich irgendwie nie dazu. Außerdem fahre ich ca. eine Stunde hin.

Hinter der ganzen Reihe mit den geöffneten Fenstern findet ihr alle Stoffe, die ihr euch denken könnt.
Von außen unscheinbar...
...von innen das Stoffparadies.

In dem Laden habe ich mein Zeitgefühl komplett verloren. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, wie lang ich drin war. Ich war ein bisschen überfordert.
Trotzdem: Ich kann jedem, der gern näht, den Besuch bei HÜCO nur ans Herz legen. Ihr findet hier wirklich alles, und das auch noch zu günstigen/angemessenen Preisen. Trotz des unglaublich großen Angebots ist alles sehr gut aufgeräumt. Die Regale sind beschriftet (z.B. Streifen, Mantelstoffe, Leinen...) So behält man einen super Überblick. 
Einen Tipp, wenn ihr hinfahrt: nur mit Einkaufszettel! Sonst wird man wegen des großen Angebots schnell kopflos. 

Ich habe mich fast an meinen Einkaufszettel gehalten. Ich habe gekauft:



2,5 Meter dunkelgrauen-/blauen Denimstoff und 5 Knöpfe für Madeleine. In den letzten Wochen habe ich angefangen, Schnittmuster zu sammeln (was meinem Konto natürlich überhaupt nicht gut tut.) Ich bin sehr begeistert von einigen unabhängigen amerikanischen Designern. Dieser Rock ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.



 3 Meter Karostoff und Schrägband. Neben den Schnittmustern der unabhängigen Designer haben es mir vor allem originale Schnittmuster aus den 50er/60ern angetan. Ich könnte mir die Illustrationen ewig anschauen. Die Idee von der Tasche in der Falte und dem kleinen Schleifengürtel finde ich äußerst originell.




Und schließlich: 2 Meter Polyester-Pünktchen-Stoff. Ich schwöre, es fühlt sich nicht wie Polyester an. Ein herrlich weicher, fließender Stoff, fast wie Seide. Und ich musste sofort an die Miette-Bluse  von Tilly denken.
Vor ein paar Wochen verbrachte ich einen faulen Sonntag damit, "The Great Britisch Sewing Bee" zu schauen. Eine britische Sendung, in der der/die beste (Hobby-)SchneiderIn gesucht wird. Die Kandidaten kriegen verschiedenste Aufgaben und der, der's am schlechtesten gemacht hat, fliegt raus. Hier der Link zu Teil 1 auf Youtube. 
Tilly ist eine der Kandidatinnen und hat einen wundervollen Blog. Sie hat auch einige Schnittmuster selbst produziert und bietet sie zum Download auf ihrer Seite an. Unter anderem auch eine umwerfende Bluse. In der Sendung nähte sie eben diese Bluse aus einem wundervollen, gepunkteten Seidenstoff.
Ich hatte eigentlich nicht vor, die Bluse so bald zu nähen, allerdings bekam ich sehr große Lust darauf, als ich den Stoff sah. Nachdem ich das Preisschild (5 Euro/Meter!) gesehen habe, musste der Stoff einfach mit.


Als ich wie aus einer anderen Welt aus der Hüco-Tür trat, fuhr ich zum Veganz und zu Avesu. Seit Weihnachten habe ich einen Gutschein von Avesu und ich habe herausgefunden, dass sie auch eine Linie mit Fairtrade-Turnschuhen führen. Genau die sollten es auch sein. Nur natürlich suche ich mir genau den Tag aus, an dem Avesu wegen Inventur geschlossen hat. 
Zum Glück ist ja das Veganz gleich nebenan. Da kaufte ich noch kurz ein paar Sachen ein und aß schließlich einen Bagel und ein Softeis in der Sonne und freute mich. Waldbeersofteis!




Nun rotieren die Stoffe schon in der Waschmaschine und vielleicht setze ich mich heute direkt noch ein wenig an die Nähmaschine.
Schön war's.

Sonntag, 12. August 2012

Döner macht schöner.

schon als ich noch vegetarierin war, wollte ich unbedingt mal Vöner essen, leider hatte ich nie die gelegenheit dazu. berliner oder wohl fast alle veganer werden schon mal vom "Vöner" gehört haben. das bistro bietet klassisches imbissbuden-essen eben in veganer kopie an. es gibt gyros, burger, hausgemachte bio-pommes und eben den Vöner.

ich und ein guter freund wollten gern noch etwas leckeres essen, bevor wir heute ins kino gingen. da fiel mir sofort das "Vöner" ein. die begleitung hatte nicht besonderen appetit und ich wollte im kino noch unbedingt popcorn essen, deswegen teilten wir uns einen Vöner-Teller. und deswegen hier ein foto von mir mit zwei gabeln (lang nicht mehr meine visage hier gesehen!). ich schaufle mir nicht beidhändig das essen in den mund.




der vönerteller war wirklich lecker und wirklich günstig (5,30 Euro). und ich glaube, so leckere pommes habe ich noch nie gegessen.
das vöner-fleisch bestand aus seitan und da wir beide vom teller aßen, suchte ich die knoblauchsauce aus.

ich war auch arg versucht, noch etwas süßes zu kaufen, es gab nämlich an diesem tag vegane sachertorte und es war nur noch ein einziges stück übrig, aber wie gesagt: heftiger appetit auf popcorn.

ach, ich komme bestimmt wieder; vieles muss noch probiert werden.




Montag, 28. November 2011

dieser beat, dieser bass, diese monotonie - du bist very berlin.

ich bin wieder zurück in berlin.


die dame hinter mir und ihr einzigartiger gesichtsausdruck machen dieses bild wirklich einzigartig.


und es fühlt sich so gut an, auch, wenn ein wenig melancholie mitschwingt. frankfurt ist so geradlinig. (aber 2013 steht das ganze noch einmal an.)
bald wird hier wieder mehr los sein!

dieses lied sei jeder BerlinerIn empfohlen.